Willkommen auf meiner Website, die ich für alle Interessierten des ehemalige Kinderdorf St. Joseph erstellt habe

Das Bild soll das symbolische Guckloch darstellen, für alle die einen letzten Blick auf`s Kinderdorf St. Joseph wagen wollen. Es handelt sich um das geöffnete Giebelfenster des Ursprungsgebäudes "Villa van Ackern", in dem alles seinen Anfang fand.
Das Bild soll das symbolische Guckloch darstellen, für alle die einen letzten Blick auf`s Kinderdorf St. Joseph wagen wollen. Es handelt sich um das geöffnete Giebelfenster des Ursprungsgebäudes "Villa van Ackern", in dem alles seinen Anfang fand.

 

Auf den  hier folgenden Seiten will ich den ehmaligen Bewohnern des Kinderdorf St. Joseph in Bedburg-Hau (und allen Interessierten) eine Möglichkeit bieten, die Veränderung des Geländes auf dem sie aufgewachsen sind nachzuvollziehen.

Ein Gelände, das von kinderlosen Geschwistern an die Franziskanerschwestern vermacht wurde und auf dem viele Waisen bzw. Kinder aus zerrütteten Familien ein Zuhause gefunden hatten, später auch einige Jahre behinderte Menschen des HPH unter dem Namen Aussenwohngruppe Josefshöhe, wechselte den Eigentümer von privat zur öffentlichen Hand und wurde damit zum lukrativen Baugebiet mit erstklassiger Wohnlage umfunktioniert.

Jahrelange Versuche für die vor sich hin verfallenen Gebäude eine weitere Nutzung zu finden schlugen fehl. Eine soziale Nutzung war den potentiellen Investoren scheinbar nicht ausreichend gewinnbringend.

Ich möchte auf dieser Homepage all denjenigen ein Stück Zuhause bieten, die jetzt evtl. mit erstauntem Blick auf die vergebliche Suche nach dem ehemaligen Kinderheim sind und auf der Josefshöhe nichts mehr finden, was an damals erinnert.

Nach Auftritten wie in der Anstaltkirche in Bedburg fand man gelegentlich auch Zeit für ein Gruppenfoto
Nach Auftritten wie in der Anstaltkirche in Bedburg fand man gelegentlich auch Zeit für ein Gruppenfoto

Auf dem Bild aus dem Jahre 1978 konnten wir folgende Peronen identifiziere:

untere Reihe von links nach rechts

Claudia, Herbert, Renata, Ulrike,


eine Reihe drüber: Karl, Michael, Petra, Beate, Klaus, Ralf, Roland U., Sabine.


noch eine höher: Poldi L., Rüdiger, Freddy L., Elisabeth S., Gisela S., Martina M., Monica.


dann: Udo, Doris, Roswitha, Bruno, Petra.


oberste Reihe: Ingeborg, Peter, Barbara mit Kai auf den Schultern, Roswitha, Karin  Erziehrin Haus 3, Gudrun.

 

hinter Gudrun: xxx, Fralle Rikken

 

Sollte jemand Namen für die X kennen, bitte ich um Kontaktaufnahme per Kontaktformular. Danke!

 

 

 

Und wer kennt ihn noch???


Bei meinem letzten Besuch in Hamburg traf ich auf einen alten Bekannten von UNS.


Na, wer kennt ihn noch?


Er selbst sagt von sich er sei der älteste Punker in Hamburg. Dort wird er "Knöte" gerufen. Er hat schon mal einige Jahre auf einem Bauwagen-Platz gewohnt. Man trifft ihn vor dem T-Punkt in Ottensen an.


Wenn Euch was zu ihm einfällt, scheribt es einfach in Gästebuch.


Gruß, Klaus im Juni 2015 

Weißt Du noch???

....................................................wer das ist???

dann rate mal nach dem ersten Bild, wenn Du die Slideshow anschaust, kannst Du den zeitlichen Wandel nacherleben.

 

 

 

 

Wollt Ihr wissen wie es damals war????

 

Der Ursprung des Kinderdorf St. Joseph in Schneppenbaum und die Idee, die dahinter lag.

Wen es interessiert, dem habe ich einen kleinen Auszug aus zwei Jubiläumsbüchern der Franziskusschwestern hier eingepflegt. Damals feierte man 40-/75jähriges in Kleve.

das war am unteren Teil des Bersbergs im Hintergund sieht man die ehem. Volksbank
das war am unteren Teil des Bersbergs im Hintergund sieht man die ehem. Volksbank

Schwester A. fuhr die Kinder sogar zur Kommunions-Messe mit der Ponny-Kutsche...

Damals gab es auch schon eine gewisse Form des "Car-Nepping" ;-)

 

Nur kam dabei niemand zu Schaden!!!

Auszüge aus einem Buch über das 75 jährige Jubiläum der Franziskusschwestern

Ich habe mir erlaubt einige Seiten aus einem Jubiläumsbuch heraus zu scannen. Vielleicht erkennt der Ein oder Andere sich auf einem der Bilder wieder...

Der Text verrät einiges über die damalige Zeit. Da hat wohl kaum einer geglaubt, dass das erste Kinderdorf im Bistum Münster einst im Sande verweht...

Auszüge aus einem Buch zum 40jährigen Jubiläum der Franziskusschwestern in Kleve

Grundrisse der Wohnhäuser von damals

Anbei eine Grundrisszeichnung der Häuser vom Kinderdorf, die uns Peter Haak zur Verfügung gestellt hat.

 

 

 

Kleve: Franziskushaus | Ihren 90. Gründungstag begangen am 15. Januar 2015 die Franziskusschwestern in Kleve. Zwei Schwestern verbringen ihren Lebensabend im Franziskus-Haus: Schwester Cäcilia und Schwester Antonetta. Zum Jubiläum am 15. Januar feierten sie um 10 Uhr gemeinsam mit Weihbischof Wilfried Theising ein feierliches Pontifikalamt in der Kapelle des Mutterhauses.

 

 

 

 

Die Geschichte der Klever Franziskusschwestern steht im Zeichen des Dienstes an den Menschen und der Menschlichkeit.

 

 

 

Ein kurzer Überblick:

Am 15. Januar 1925 kam Schwester Clara als erste Franziskusschwester nach Kleve - Pater Suitbert aus dem Kapuzinerkloster in Spyck hatte sie darum gebeten. Sie sollte in Kleve die Caritasarbeit der Hauspflege aufbauen. Die Zahl der Schwestern wuchs bis Anfang 1933 kräftig, erst die Machtübernahme der NSDAP am 30. Januar 1933 bremste das Wachstum. Die Ablehnung der Satzung, Kürzung der öffentlichen Zuschüsse, Verweigerung der Anerkennung der Gemeinnützigkeit und staatliche Preisvorschriften erschwerten die Arbeit.

 


Die Schwestern mussten sich nach anderen Tätigkeitsfeldern umsehen. Sie gründeten Pflegestationen, betrieben Kindergärten, Näh- und Handarbeitsschulen, unterrichteten Bergwerkslehrlinge in Walsum und betrieben die Bahnhofsmission in Emmerich. Der Schwerpunkt der Arbeit verlagerte sich von der Hauspflege auf die Unterhaltung von Alten- und Kinderheimen, im Laufe der Jahre entstanden 16 Niederlassungen.

 

 

 

Josefshöhe Schneppenbaum

Im Jahr 1933 entstand auf der Josefshöhe in Schneppenbaum das Kinderdorf St. Josef, das bis 1983 vielen Kindern Heimat und Familie war. Die Schwestern hatten das Grundstück durch einen Verpflegungsvertrag erworben. 1938 wurde den Schwestern in Xanten durch Verpflegungsverträge ein Haus mit der Auflage übereignet, dort alten und einsamen Menschen einen erfüllten Lebensabend zu bereiten. Der Anfang des St. Elisabeth-Haus, das durch Erweiterungen und Umbauten heute zu einer modernen Pflegeeinrichtung geworden ist.
In Kevelaer gründeten die Schwestern 1950 die Pflegeeinrichtung Regina Pacis - Haus für Senioren, Grundlage war auch hier ein Verpflegungsvertrag. Nach Um- und Neubauten präsentiert sich Regina Pacis heute als modernes Zuhause für Senioren.

 

 

 

Große Wohnungsnot nach dem zweiten Weltkrieg

Nach dem zweiten Weltkrieg war die Wohnungsnot im zerstörten Kleve sehr groß, besonders die alten Menschen litten. Die Franziskusschwestern pachteten Haus Gnadenthal vom Baron Victor von Hövell und verwandelten das im Krieg stark zerstörte Haus in ein bewohnbares Seniorenheim. Haus Gnadenthal war bis zur Einweihung des Franziskus-Hauses im Jahr 1978 das Altenheim der Franziskusschwestern in Kleve. 1978 zogen die Bewohner von Haus Gnadenthal und die Bewohner des städtischen Altenheimes „Münze“, die im Haus Styrum an der Tiergartenstraße untergebracht waren, in das Franziskus-Haus in der Spyckstraße. Bereits im Jahr 1926 hatten die Schwestern durch einen Verpflegungsvertrag ein Haus in der Spyckstraße erhalten. Es ist bis heute als Mutterhaus der Mittelpunkt der Schwesterngemeinschaft.

Schwestern schufen viele Einrichtungen

In unmittelbarer Nähe zum Mutterhaus schufen die Schwestern viele Einrichtungen: 1962 etwa eine Entbindungsstation und ein kleines Mütterheim mit Säuglingsheim, in dem zeitweise 68 Kinder bis zu drei Jahren betreut wurden. Diese Einrichtungen gibt es heute nicht mehr. Ganz im Gegensatz zum Fachseminar für Altenpflege, das am 1. Mai 1967 eröffnet wurde, um weltliche Fachkräfte auszubilden.

 

Auch über Gäste aus dem Ausland konnten sich die Franziskusschwestern freuen: Von 1988 bis 2005 lebten und wirkten Schwestern der Ordensgemeinschaft der Koreanischen Märtyrer aus Seoul in Kleve. Weil allerdings der Nachwuchs in der Heimat fehlte, mussten die Schwestern ihre Niederlassung in Kleve aufgeben. Seit August 2006 sind Anbetungsschwestern aus dem indischen Kerala im Franziskus-Haus tätig. Die Vertrautheit des gemeinsamen Glaubens steht im Mittelpunkt: Sie pflegen das geistliche Erbe der Franziskusschwestern.

Kein Eigentum besitzen

Da die Franziskusschwestern kein Eigentum besitzen dürfen, wurde 1926 der Verein für Haus- und Krankenpflege e.V. Kleve gegründet, der die Schwestern in finanziellen und verwaltungs-technischen Angelegenheiten unterstützt.

 

Der Verein gründete 1995 die Franziskus-Stiftung-Kleve, die das Lebenswerk der Schwestern absichert. Jüngst änderte der Verein seine Rechtsform und führt in Zukunft als Franziskus GmbH die Geschäfte der drei Senioreneinrichtungen und des Fachseminars. Ziel der Franziskus GmbH ist es, das Lebenswerk der Franziskusschwestern im Geist des Heiligen Franz von Assisi weiter zu führen – um auch weiterhin eine zeitgemäße Alten- und Krankenpflege zu ermöglichen.

 

 

 

Quelle: lokalkompass.de

 

 

 


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